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Venting Wednesday: Warum ist Intune so verdammt langsam?

JU
Julian Wolf·Intune·2 min read

Willkommen zu Venting Wednesday.

Dem Format, in dem ich mich über Dinge aufrege, die im Admin-Alltag einfach unnötig Kraft kosten.

Heute dran:

Warum ist Intune so verdammt langsam?

Und ich meine nicht einfach nur „Cloud braucht halt kurz“.

Ich meine dieses spezielle Intune-Gefühl, wenn du etwas änderst, alles sauber aussieht, die Zuweisung passt, der Client online ist und dann passiert erstmal einfach nichts.

Genau das ist das eigentliche Problem:
Intune ist oft langsam genug, dass es nervt, aber nicht transparent genug, dass man entspannt bleibt.

Dann fängt sofort das Gedankenkarussell an:

  • Ist die Policy noch nicht angekommen?
  • Hat die Gruppe noch nicht gezogen?
  • Hängt die Intune Management Extension?
  • Ist die Detection falsch?
  • Oder ist Intune einfach wieder in seiner „warte mal bisschen“-Phase?

Und das macht es so anstrengend.
Nicht nur die Wartezeit selbst, sondern dieses ständige Gefühl, dass du nicht sauber sagen kannst, ob etwas kaputt ist oder einfach nur trödelt.

Besonders nervig ist das bei Kleinigkeiten.

Du änderst nicht mal irgendein riesiges Deployment, sondern nur:

Und trotzdem fühlt es sich an, als hättest du gerade einen halben Satelliten neu gestartet.

Das Schlimmste daran ist aber das Troubleshooting.

Du änderst etwas, wartest, nichts passiert.
Dann änderst du noch etwas.
Irgendwann greift plötzlich irgendwas und jetzt darfst du raten, ob es an der ersten Änderung lag, an der zweiten oder einfach nur daran, dass Intune endlich mal wach geworden ist.

Technisch ist das alles natürlich irgendwie erklärbar.
Verteilte Cloud-Verwaltung ist nicht lokal, Geräte melden sich nicht in Echtzeit und unterschiedliche Workloads haben unterschiedliche Verarbeitungswege.

Alles richtig.

Aber aus Admin-Sicht bleibt trotzdem dieselbe Frage:

Warum fühlt sich ein modernes Cloud-Management-Produkt so oft an, als müsste man gut zureden, statt es zu steuern?

Was ich mir wünschen würde, ist gar nicht mal Magie, sondern einfach mehr Klarheit:

  • Änderung angenommen
  • Assignment ausgewertet
  • Gerät hat eingecheckt
  • Payload verarbeitet
  • Fehler an Stelle X

Dann wäre Intune vielleicht immer noch nicht schnell, aber wenigstens ehrlich.

Fazit

Intune ist nicht deshalb frustrierend, weil Dinge Zeit brauchen.

Intune ist frustrierend, weil es an vielen Stellen zu langsam für direktes Arbeiten und gleichzeitig zu unklar für entspanntes Warten ist.

Und genau deshalb hat es sich den heutigen Venting Wednesday redlich verdient.

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